© Frank Wunderatsch
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Nordische Impressionen
Samstag, 4. Dezember 2027, 19:30 Uhr
Loisachhalle Wolfratshausen
Einzelkarte: 29 € / ermäßigt 15 €
für alle unter 30 Jahren und Schwerbehinderte (≥ 50 %)
gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises
inkl. aller Ticket-Gebühren
demnächst im Vorverkauf
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Dag Jensen, Fagott
Philharmonisches Orchester Isartal
Leitung: Henri Bonamy
Hugo Alfvén (1872-1960)
Midsommarvaka, Schwedische Rhapsodie Nr. 1, op. 19 (1903)
Bernhard Crusell (1775-1838)
Concertino B-Dur für Fagott und Orchester (1829)
Jean Sibelius (1865-1957)
1. Sinfonie e-Moll, op. 39 (1898)
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Hugo Alfvén (1872-1960) machte sich durch seine von der schwedischen Folklore
inspirierten Kompositionen wie seine Chorwerke und die "Midsommarvaka",
op. 19, einen Namen. "Midsommarvaka" ist eines der bekanntesten Musikstücke
in Schweden. Die Partitur von 1906 beschreibt es als "eine Fantasie über populäre
schwedische Volksmelodien, die die Stimmungen einer schwedischen Mittsommerwache aus
alter Zeit schildert; die Tänze und Spiele um den Maibaum während der magischen Nacht
des Mittsommerabends. Das erste Thema […] ist eine eigene Erfindung des Komponisten,
während andere Themen der schwedischen Volksmusik entlehnt und vom Komponisten
ausgearbeitet wurden."
Bernhard Crusell (1775-1838) war ein finnlandschwedischer Klarinettist und Komponist.
Seine Kompositionen sind einem frühromantischen Klangideal verpflichtet, voller
origineller thematischer Einfälle. Sein Concertino B-Dur für Fagott und Orchester
wurde 1829 uraufgeführt.
Dag Jensen, geb. 1964, ist ein norwegischer Fagottist und Kammermusiker. Von 1997-2011
war er Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, seit 2011 an der
Hochschule für Musik und Theater München. Zudem ist er seit 2009 Professor an der
Norwegian Academy of Music Oslo.
Jean Sibelius (1865-1957), war ein finnischer Komponist am Übergang von der
Spätromantik zur Moderne. In Reclams Konzertführer wird seine 1899 entstandene
1. Sinfonie e-Moll, op. 39 beschrieben als ein "herbes Werk",
hier halte ein Einsamer Zwiesprache mit den Mächten der Natur, sie sei
"angefüllt mit dem Ausdruck von Sehnsucht, Klage, Schmerz". Barry
Millington schrieb 1991: "Die Erste Sinfonie reiht Jugend und Reife,
Empfindsamkeit und Leidenschaft, Licht und Schatten aneinander; diese Kontraste
werden im Finale mit erfrischender, anregender Krassheit herausgestellt."
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